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Übung und Ausbildung

Sprengübung

Feuerwehr Tragwein zur Übersicht

Allgemeiner Umgang mit Sprengmitteln

Am 12. Oktober stand auf dem Übungsplan des Sprengtrupps der Feuerwehr Tragwein das Thema „Allgemeiner Umgang mit Sprengmitteln“. Auf einer Baustelle in Hinterberg (Gem. Tragwein) kamen zwei Felserhöhungen zum Vorschein, die sich für uns als Übungsobjekte anboten. Vor Ort wurden das Berechnen der Bohrlöcher, die Ermittlung des Sprengmittelbedarfs, die Festlegung der benötigten Zündstufen sowie das Erkennen der natürlichen Risse im Gestein geübt. 

Eine zusätzliche Herausforderung stellte eine Betonmauer dar, die sich in unmittelbarer Nähe der Felserhöhungen befand und eine Höhe von drei Metern aufwies. Diese sollte nach der Sprengung selbstverständlich unbeschädigt stehen bleiben. Der Bauherr bohrte die zuvor angezeichneten Löcher mit einem Druckluftkompressor auf die vorberechnete Tiefe. 

Anschließend wurden die Bohrlöcher von uns mit gelatinösem Sprengstoff geladen und verdämmt. Danach wurde die Sprengleitung auf Durchgang geprüft. Im Anschluss wurde der gesamte Sprengbereich von einem Bagger mit einer bis zu einem Meter dicken Erdschicht zugeschüttet. Die Sprengung selbst war mehr zu spüren als zu hören. Das entstandene Sprenggut wurde anschließend mit dem Bagger entfernt.